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Design-Competition

Die Preisträger

Rang 1 - 1. Preis CHF: 7'000
Jakob Kisker (*1987), Zürich – Lukas Baumgartner (*1986), Zürich – Manuel Hitz (1988), Greifensee ZH
JK: Propädeutikum ZHdK, Zürich - 2. Semester Product Design - Central Saint Martins, London
LB: 2. Semester Industrial Design – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
MH: 2. Semester Industrial Design – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Kommentar der Jury:

Die Idee, auf dem Handtuchspender ein Handtuch abzubilden ist in vielerlei Hinsicht bestechend. Zum einen erinnert das Handtuch an seinem «nostalgischen» Haken an wohlbekannte und vertraute Schauplätze wie Schulzimmer, Amtsstuben oder Militärbaracken. Im Weiteren signalisiert es auf prägnante Weise die Funktion des Gerätes und assoziiert die «wahre Stofflichkeit» des CWS-Handtuchspenders. Dazu der Schalk in diesem Entwurf: der Verfasser verfremdet den technisch anonymen Apparat und es entsteht eine witzige Gegenüberstellung von «handgreiflichem Händetrocknen» und technischem Gerät, von Geschichte und Gegenwart, von Vergangenheit und Zukunft. Die fotografische Umsetzung des preisgekrönten Entwurfs überzeugt, wobei dessen Variante mit den Wäscheklammern bildmässig noch aufgewertet werden könnte.

Rang 2 - 2. Preis (ex aequo): CHF 3’000
Nicolas Paoletti (*1986), Genève
6. Semester Communication Visuelle - HEAD Haute Ecole d’Arts et de Design, Genève
Kommentar der Jury:

Die Idee, mit Ornamenten die Blenden des Handtuchspenders zu «dekorieren» überzeugt. Der Entwurf erinnert an ein Flechtwerk aus Schweizerkreuzen und fasziniert durch seine dreidimensionale Wirkung. Zudem hat er ein grosses Potential, in dem sich durch Farbwechsel oder durch die Materialisierung (z.B. Silberglanz) andere und neue Ausdrucksformen und Impressionen vermitteln lassen und so die Erscheinung an verschiedene Orte und Plazierungen angepasst werden kann: einmal edel und zurückhaltend, ein anderes Mal auffällig popig.

Rang 3 - 2. Preis (ex aequo): CHF 3’000
Samuel Jordi (*1978), Luzern
Diplom 2006 Illustration – Hochschule Luzern
Kommentar der Jury:

Dieser Entwurf hat eine grosse Suggestivkraft und Originalität. Der Blick des Eisbären ist auf das Handtuchtrocknen gerichtet und hat so auch etwas wie eine Appell-Funktion. Oder der Benutzer erkennt die Handtuchrolle als Zunge und zieht daran. Man kann sich diese freche Comic-Illustration bestens im Zusammenhang Orten von Kindern und Jugendlichen vorstellen, in Kindergärten, Zoos oder gar Skihütten; die Witzigkeit der Idee und der Darstellung kennt jedoch keine Altersgrenze. Der zweite Entwurf hat noch nicht die gleiche Kraft und Klarheit des Ersten, zeigt jedoch auf, dass sich dieses Konzept beliebig mit neuen und anderen Sujets weiterentwickeln lässt.

Rang 4 - Spezialpreis: Museums-Pass für 1 Jahr
Alice Kolb (*1988), Bern
2. Semester Illustration – Hochschule Luzern
Kommentar der Jury:

Dieser Wettbewerbsbeitrag fasziniert nicht nur wegen seiner illustrativen Gekonntheit, sondern auch weil er das Thema auf phantasievolle Weise transformiert. Aus der Handtuchrolle wird ein Wasserfall, die Hände ziehen «Sauberkeit» herunter und ein gnomenhaftes Wesen beäugt einem dabei über den Rand des Wasserfalls auf schalkhafte Weise. Es ist eine kleine, charmante Erzählung, die beim Händetrocknen auf vergnügliche Weise unterhält.

Rang 5 - Spezialpreis: Museums-Pass für 1 Jahr
Reto Berger (*1986), Effretikon ZH
Propädeutikum – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Kommentar der Jury:

Diese Illustration von «rollenden Handtuchrollen» besticht durch ihre gestalterische Qualität. Diese Bildwelt hat vor allem atmosphärische Qualität. Die von der Fluchtpunktperspektive aus auf einem zurollenden Handtuchrollen, eingebettet in eine grün-blaue Vegetation geben eine stimmungsvolle Landschaft, in der die Benutzer gerne optisch verweilen.

Rang 6 - Spezialpreis: Museums-Pass für 1 Jahr
Sven Jungo (*1986), Düdingen FR
4. Semester Concepteur en Multimedia – EMAF Ecole de multimédia et d'art, Fribourg
Kommentar der Jury:

Mit dem «Smiley» Emoticon wird eine intelligente «Shortstory» grafisch erzählt. Das lächelnde Gesicht beschützt mit seinen Händen Wasser (den Wassertropfen) und Umwelt (das Blatt). Mit diesen minimalen grafischen Mitteln weist der Gestalter auf sympathische Art auf die positive Öko-Bilanz und die Nachhaltigkeit der CWS-Handtuchrollen hin. Gleichzeitig erinnert er freundlich an die Notwendigkeit des Händetrocknens.

Rang 7 - Spezialpreis: Museums-Pass für 1 Jahr
Gian Andri Bezzola (*1988), Geroldswil ZH
2. Semester Industrial Design – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Kommentar der Jury:

Der Entwurf besticht durch seine formale und gestalterische Brillanz. Mit ausschliesslich grafischen Mitteln und dezenter Farbigkeit wir das Rollensujet zu einer Komposition zusammengefügt, die Rotation und Dynamik vermittelt. Die Darstellung hat eine sehr ansprechende ästhetische Wirkung und lässt sich sowohl gestalterisch (Dynamik) wie farblich und kompositorisch weiterentwickeln.

Rang 8 - Spezialpreis: Museums-Pass für 1 Jahr
Manuel Hitz (*1988), Greifensee ZH
2. Semester Industrial Design – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Kommentar der Jury:

Mit dem Handtuchstoff wird durch Modellieren der Schriftzug CWS geformt. Ausgangslage dieses Entwurfs ist also das Material selbst, das in eine lesbare typografische Form gebracht wird. Die Möglichkeiten, die sich aus Faltungen und Modellierungen ergeben, lassen viele Variationen und eine breite Palette an Entwicklungsmöglichkeiten zu. Deshalb steht die Prämierung für eine Idee, die beliebig durch neue und andere Sujets erweitert werden kann.

Rang 9 - Spezialpreis: CHF 100-Gutschein, Hochparterre Bücher, Zürich
Thomas Gerber (*1985), Zollikofen BE
2. Semester Industrial Design – ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Kommentar der Jury:

Die Idee mittels Wasserringen und Adjektiven wie wichtig, nass, frisch, sauber, wertvoll, klar verweist auf die Bedeutung von Wasser, Hygiene und Umweltschutz. Mit minimalen grafischen und typografischen Mitteln und einer kühlen Farbigkeit versucht der Entwurf, auf die Thematik einzugehen und Stimuli und Denkanstösse zu vermitteln.

Rang 10 - Spezialpreis: Jahres-Abo „Hochparterre“
Annette Roserens (*1970), Zürich
Diplom 2007 Farbgestaltung – Haus der Farbe, Höhere Fachschule für Farbgestaltung, Zürich
Kommentar der Jury:

Dieser Entwurf mit dessen Farbvariante setzt ausschliesslich auf die dekorative Kraft des Ornaments. Es ist eine sehr textile Umsetzung, die sowohl mit der Stofflichkeit und Stoffschichtung der Handtuchrollen korrespondiert, wie auch als eigenständiges Muster seine schmückende Qualität entfacht. Die Farbigkeit ist dezent und lässt sich bestens in verschiedenen Farbvarianten vorstellen.

Rang 11 - Spezialpreis: Jahres-Abo „Hochparterre“
Valentin Monteleone (*1984), Marly FR
2. Semester Concepteur en Multimedia – EMAF Ecole de multimédia et d'art, Fribourg
Kommentar der Jury:

„give me five“: Mit diesem lapidaren Sinnspruch wird das Thema Händetrocknen voll getroffen: «give me five» oder trockne deine Hände! Die Typographie unterstreicht den Appell oder Aufforderungscharakter durch eine Steigerung der Farbintensität. Die Vertrautheit mit diesem Spruch und seinem Slangcharakter, macht die Aufforderung zum «Handschlag» originell.

Rang 12 - Spezialpreis: Jahres-Abo „Hochparterre“
Daniela Lehmann (*1967), Langenthal SO
Diplom 2006 Farbgestaltung – Haus der Farbe, Höhere Fachschule für Farbgestaltung, Zürich
Kommentar der Jury:

Der Entwurf ordnet pastellfarbene Seifen zu einem Muster, zu Patterns. Es ist eine schöne Idee, die Assoziation an Sauberkeit durch die Seifen in Verbindung mit der Hygiene der CWS-Handtuchrollen zu bringen. Die Kreise, als abstrahierte Blasen verstärken noch diesen Eindruck von Sauberkeit und die Pastelltöne passen optimal in Hygieneräumlichkeiten.

Rang 13 - Spezialpreis: Jahres-Abo „Hochparterre“
Rahel Hediger (*1986) und Stefanie Grüter (*1985), Rupperswil AG
2./4. Semester Industrial Design – FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst, Aarau
Kommentar der Jury:

Ähnlich wie die «CWS-Handtuchtypografie» (Rang 8) bildet auch hier der Handtuchrollenstoff die Basis für eine Transformation in Skulpturen - wenn wir richtig interpretiert haben in eine Orchidee und einen Kolibri. Auch dieser Entwurf zeigt, dass sich mit dem Handtuchstoff eine Vielzahl von Ideen in Form von Skulpturen und räumlichen Gebilden umsetzen lassen.

Rang 14 - Spezialpreis: CHF 100-Gutschein, Hochparterre Bücher, Zürich
Tobias Najer (*1985), Dagmersellen LU
1. Bachelorsemester Visuelle Kommunikation – Hochschule Luzern
Kommentar der Jury:

In der Diagonale werden zwei Ecken des Formats mit floralen Motiven illustriert, die eine sympathische Anmutung haben. In der Mitte des Formats entsteht eine Fläche, in der unterschiedliche Texte und Eindrucke aufgedruckt werden könnten. Das Sujet gefällt, aufgrund seiner Frische und der Möglichkeit, dass in einer Weiterentwicklung in einem ähnlichen Stil unterschiedliche Blumen- und Pflanzenmotive kreiert werden können.

Rang 15 - Spezialpreis: CHF 100-Gutschein, Hochparterre Bücher, Zürich
Giotto Parini (*1986), Carona TI
3. Semester Communicazione visiva – SUPSI Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana, Cannobio
Kommentar der Jury:

Eine popige Collage aus unterschiedlichsten zivilisatorischen Elementen vermittelt «powerful» mit den Schlagwörtern: „Hygiene, Fun, Life“ ein Gefühl von Frische und Action. Die Illustration ist nah am Zeitgeist, ausdrucksstark und weckt die Entdeckerfreude und die Lust daraus eine eigene Geschichte zu kreieren.

Rang 16 - Spezialpreis: CHF 100-Gutschein, Hochparterre Bücher, Zürich
Claudia Motalli (*1963) und Brigit Sieber (*1958), Zürich
Diplom 2007 Farbdesign – Schweizerische Textilfachschule, Wattwil - St. Gallen - Zürich
Kommentar der Jury:

Die Idee, das Gerätegehäuse mit LED-Leuchten zu bestücken fasziniert. Es böten sich dadurch völlig neue Effekte an, indem die Lichtpunkte in Verbindung mit dem Handtuch herunterziehen in Aktion geraten und unterschiedlichste Wirkungen hervorbringen. Inwieweit sich das Projekt technisch und ökonomisch realisieren liesse, müsste erst eingehend geklärt werden.

Rang 17 - Spezialpreis: CHF 100-Gutschein, Hochparterre Bücher, Zürich
Vera Locher (*1982), Zürich
Diplom 2008 Innenarchitektur & Szenografie – FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel
Kommentar der Jury:

Die Idee, die Geräteabdeckung als dreidimensionale Bühne auszugestalten ist originell. Man kann sich die unterschiedlichsten Inszenierungen vorstellen, die den Benutzer neugierig machen, die verborgenen Welten durch diese Schlitze zu entdecken. Inwieweit dies technisch machbar ist bleibt fraglich. Als Grundgedanke hat die Lösung jedoch inspirierendes Potential.

Rang 18 - Spezialpreis: Jahres-Abo „Hochparterre“
Vera Locher (*1982), Zürich
Diplom 2008 Innenarchitektur & Szenografie – FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel
Kommentar der Jury:

Der changierende Blick zwischen einem offen und einem geschlossenen Auge ist grundsätzlich ein interessanter Effekt, der für die Geräteblenden eingesetzt werden könnte. Das Sujet ist beliebig austausch- und erweiterbar und es lassen sich weitere interessante Effekte vorstellen, die die Attraktivität des Händetrockners aufwerten.